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Sep 24 2012

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Der Bauantrag ist fertig gestellt

Nach etlichen Mails und Telefonaten ist am 13. September 2012 der Bauantrag, ein großer Karton, vom Hausanbieter geliefert worden.

Ich habe neugierig gezählt: es waren 545 Seiten und das in zwei- bis dreifacher Ausfertigung.

Zwei Wälzer, so dick wie Berliner Telefonbücher, befassten sich mit der Statik des Hauses und wurden von der mit HEINZ von HEIDEN verbundenen  Architektenfirma MENSCHING GmbH mit gleicher Anschrift wie der Hausanbieter, erstellt.

Im Bauantrag selbst fanden sich die im Planungsgespräch endgültig festgelegten Grundrisskorrekturen wieder und die Plandaten der Vermesser mit entsprechenden Lageplänen.

Obgleich ein Hinweisschreiben das weitere Verfahren gut beschrieb gab es noch Telefonbedarf und so wurde der Antrag erst am 18.09.2012 persönlich beim Bau- und Wohnungsamt in Berlin Köpenick abgegeben.

Der zuständige Sachbearbeiter Herr STRUBEL war sehr freundlich und zeigte Verständnis für unsere Bitte um eiligste Bearbeitung.

Den dreifachen Bauantrag mit Plänen und Anlagen nahm er entgegen und reichte die telefonbuchdicken Unterlagen der Statiker zurück. Er verwies darauf, dass vor Baubeginn der Bericht der Prüfstatiker vorliegen muss.

Für das Baugebiet ist die Begutachtung durch einen zugelassenen Prüfstatiker obligatorisch. Da stehen neue, nicht unerhebliche Kosten ins Haus!

Schon wenige Tage später lag per Mail allerdings seine Liste der Nachforderungen  –  Daten und Korrekturen  -  vor, die wir überwiegend telefonisch mit ihm abarbeiten konnten. Lediglich unseren, bereits bei der Baumbesichtigung abgegebenen, „Baumfällantrag“ mussten wir in Kopie noch nachreichen.

Nun haben wir eine Eingangsbestätigung, ein Aktenzeichen, eine Fallnummer und können im Internet täglich auf die Behördenseite gehen und mit Passwort den Verlauf beobachten.

Leider verändert sich auf dieser Seite so schnell gar nichts.

TIPP:    Es macht Sinn den Bauantrag bei „seiner Behörde“ dem zuständigen Sachbearbeiter persönlich zu übergeben. Viele Kleinigkeiten, die für seinen Entscheidungshorizont klärend sind, lassen sich im Gespräch auf diese Weise sofort „mit einem Federstrich“ erledigen.

Eine notwendige Korrespondenz, welche die Bearbeitung in die Länge ziehen kann, wird dadurch vermieden.

Harald

 

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