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Mrz 14 2012

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Vormusterung vor der Bemusterung

Wenn man sich schließlich über das Gebäude mit der Baufirma oder dem Hausanbieter geeinigt hat, muss die Innenausstattung in der Regel beim Anbieter in der Musterausstellung ausgewählt werden.

Spätestens hier wird aus der feinen Prospektausstattung der Unterschied zwischen Standart – im Leistungspaket enthalten – und edel wie von den Bauherren ersehnt recht deutlich.

Wer seinen Standart teilweise wieder „abwählt“ muss dann für die Verbesserung, den „scheinbaren Luxus“, tief in die Tasche greifen.

Natürlich kann man z. b. seine Sanitärobjekte auch selbst einkaufen und anbringen. Aber viele Leistungsbeschreibungen weisen aus, dass dann das gesamte Installationsgewerk „abgewählt“ werden muss. Das wiederum kann allerdings zu technischen und zeitlichen Problemen führen.

TIPP: Steht Ihr Hauslieferant fest, fahren sie schon frühzeitig vor der üblichen Bemusterung zum Anbieter und verschaffen sie sich einen Material- und Preisüberblick. Die Extratour lohnt sich, erleichtert und optimiert ihre Entscheidung.

Denn zum offiziellen Bemusterungstermin geht Ihr betreuender Architekt nach Durchsprache des Grundrisses, eventuellen zeichnerischen Änderungen usw. mit Ihnen durch die Ausstellung. Und zwar recht flott. Die Bemusterung wirkt dann fast wie eine Versteigerung und Sie sind schnell ein paar tausend Euro ärmer.

Auf diesen Verkauf erhält diesmal nicht Ihr heimatlicher Vermittler oder Berater sondern die Angestellten der Firma eine kleine “Verkaufsprovision”.

Harald

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